Keine Weinnation der Welt - außer Deutschland - kennt eine vergleichbare Konstellation:
Aus den Stämmen der sieben Kinder des Stammvaters der Prüm’schen Weingüter, Mathias Prüm, einziger Sohn des Sebastian Alois Prüm mit Nachkommen, haben sich eine Reihe von bekannten Weingütern entwickelt. Drei der nach dem Gault Millau derzeit (2009) elf besten Weinerzeuger Deutschlands stammen von Mathias Prüm ab:
Daneben gehen eine Reihe von weiteren führenden Weingütern Deutschlands auf besagten Sebastian Alois Prüm und seinen Sohn Mathias Prüm zurück (in alphabetischer Reihenfolge):
Die Weinbautradition der Familie Prüm geht weit in die Vergangenheit: Schon vor 850 Jahren, im Jahr 1156, findet sich in Wehlen ein Gerhardus Prüm.
Die verwandtschaftlichen Zusammenhänge zwischen den einzelnen Gütern sind nicht ganz einfach. Zudem gibt es neben den Weingütern mit dem Namen “Prüm”, die sich auf Mathias Prüm zurückführen lassen, noch weitere Güter mit dem Namensbestandteil “Prüm”. Die Zusammenhänge zwischen den Familien und Weingütern lassen sich am besten über die Seiten zu den Stämmen erschliessen.
Die Geschichte der meisten Güter ist eng mit den Moselort Wehlen und der Weinlage “Wehlener Sonnenuhr” (1842 von Jodocus Prüm errichtet) verknüpft.
In der Uferallee in Wehlen liegen vier der hier beschriebenen Weingüter nebeneinander:
S.A. Prüm, Studert-Prüm, Weins-Prüm und Joh. Jos. Prüm.
Anläßlich des 200sten Geburtstag von Jodocus Prüm haben Dr. Jost Prüm und Dr. Eckart Prüm die Jodocus Prüm Stiftung ins Leben gerufen.
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Wehlen ist ein kleiner Ort an der Mittelmosel unterhalb von Bernkastel-Kues.
Seine wohl bekannteste Weinlage ist die Wehlener Sonnenuhr.